Data Protection Training
Data Protection Training
Eines der größten Probleme bei der Einhaltung von Datenschutzbestimmungen besteht darin, dass die Leute nicht vollständig verstehen, was von ihnen erwartet wird.
In der heutigen digitalen Welt stellt das Data Protection Training
eine wichtige E-Learning-Ressource dar, die auf die Europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ausgerichtet ist.
Um Sie bei der Anwendung von Datenschutzbestimmungen im Zusammenhang mit der Sekundärnutzung von Daten zu unterstützen, haben wir Online-Schulungsmodule entwickelt, mit denen Sie sich selbst und Ihre Mitarbeitenden schulen können.
Das Data Protection Training ist ein modular aufgebautes E-Learning-Tool, um die Anwendung von Datenschutzbestimmungen zu unterstützen. Der Fokus liegt auf der Anwendung von Datenschutzbestimmungen im Zusammenhang mit der Sekundärnutzung von Daten. In der Schulung finden Sie Erklärungen der gesetzlichen Bestimmungen, ein Aufzeigen von häufigen Missverständnissen, Beispiele aus dem Forschungskontext und Übungen, um Ihr Verständnis zu überprüfen.
Wir haben das Data Protection Training in zwei Kurse unterteilt:
GDPR Basics und GDPR Advanced. Die Kurse bestehen aus mehreren Modulen. Dadurch können Sie die Schulung an Ihr eigenes Tempo anpassen.
Jedes Modul umfasst interaktive Elemente, um die Teilnehmenden aktiv einzubinden und so das Verständnis zu verbessern.
Nach dem Abschluss jedes einzelnen Moduls können Sie Ihren Fortschritt mit einem Test beurteilen.
Die Data Protection E-Learning-Tools eignen sich für die gesamte Bandbreite an Nutzer*innen: von absoluten Anfänger*innen bis hin zu erfahrenen Forscher*innen.
GDPR Basics – Grundlagenschulung

Im ersten Kurs, GDPR Basics, erfahren Sie in den folgenden vier Modulen alles über die Grundlagen des europäischen Rechtsrahmens für den Datenschutz.
Modul 1 – Personenbezogene Daten
Das erste Modul (Personenbezogene Daten) erklärt den Begriff personenbezogene Daten im Zusammenhang mit der DSGVO.
Die Teilnehmenden erlangen Wissen über den Unterschied zwischen personenbezogenen und nicht personenbezogenen Daten, erkunden die sensiblen Datenreiche und erfahren mehr über indirekte Identifikatoren, Anonymisierung und Pseudonymisierung sowie Datenkategorisierung.
Modul 2 – Verarbeitung und Zweck
Das zweite Modul (Verarbeitung und Zweck) zeigt auf, welche Situationen eine Verarbeitung von Daten darstellen und wie wichtig der Zweck bei der Datenverarbeitung ist, einschließlich der Merkmale eines Zwecks.
Es ist wichtig, zu wissen, wann Sie tatsächlich personenbezogene Daten verarbeiten, da jede Veararbeitung rechtlich begründet und dokumentiert sein muss.
Die Verarbeitung erfolgt immer für einen bestimmten Zweck.
Das Verständnis dafür, was ein Zweck nach DSGVO ist und wie man diesen definiert, ist ein grundlegendes Element für die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen.
Modul 3 – Rollen
Das dritte Modul (Rollen) beantworten Fragen nach der Verantwortung der Verantwortlichen gegenüber Daten und betroffenen Personen, der Beziehung zwischen Auftragsverarbeiter*innen und Verantwortlichen und den Zwecken und Formen der Verarbeitung.
Die Rollen „Verantwortliche*r“, „Auftragsverarbeiter*in“ und „gemeinsame*r Verantwortliche*r“ sind neben dem Konzept der „Dritten“ ein Schlüsselelement bei der Anwendung der DSGVO.
Diese Rollen bestimmen, wer für den Schutz von personenbezogenen Daten verantwortlich ist, und wie betroffene Personen ihre Rechte geltend machen können.
Es ist enorm wichtig, diese Rollen den Instanzen, die personenbezogene Daten verarbeiten, genau zuzuweisen, da es ihre Verantwortlichkeiten füreinander, gegenüber Einzelpersonen, deren Daten verarbeitet werden, und gegenüber Aufsichtsbehörden, stark beeinflusst.
Modul 4 – Rechtmäßigkeit der Verarbeitung
Im vierten Modul (Rechtmäßigkeit der Verarbeitung) erfahren die Teilnehmenden mehr über rechtliche Grundlagen der Verarbeitung und besondere Anforderungen für die Verarbeitung besonderer Kategorien von personenbezogenen Daten.
Um die Rechtmäßigkeit zu erfüllen, muss jede Verarbeitung auf einer Rechtsgrundlage beruhen.
Sie dürfen Ihre Verarbeitungspläne nur dann weiterverfolgen, wenn Sie eine gültige Rechtsgrundlage geschaffen haben.
GDPR Advanced – Anwendung der DSGVO

Im zweiten Kurs, GDPR Advanced, tauchen wir in den folgenden Modulen tiefer in das fortgeschrittenere Wissen der DSGVO-Anwendung ein:
Modul 5 – Sekundärnutzung
Das fünfte Modul (Sekundärnutzung) legt den Unterschied zwischen der Sekundärnutzung von Daten und der Weiterverarbeitung sowie die Bedingungen für die Weiterverarbeitung dar.
Zudem erläutert es Situationen, in denen es erforderlich ist, einen Kompatibilitätstest durchzuführen, und zeigt opportunistische Zwecke für die Weiterverarbeitung auf.
Wenn Daten für andere Zwecke als den ursprünglichen Zweck, für den sie erhoben wurden (Primärnutzung) genutzt werden, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt werden, damit dies zulässig ist.
In diesem Modul wird erklärt, wann dies der Fall ist und welche Regeln befolgt werden müssen.
Modul 6 – Transparenz
Im sechsten Modul (Transparenz) erfahren die Teilnehmenden mehr über die verschiedenen Formen der Informationsbereitstellung an die betroffenen Personen.
Dazu zählt, wie und wann den betroffenen Personen welche Informationen bereitgestellt werden müssen.
Personenbezogene Daten sind auf transparente Weise zu verarbeiten, was bedeutet, dass Einzelpersonen (betroffene Personen) das Recht haben, klar verständlich und umfassend über die Verarbeitung und ihren Zweck unterrichtet zu werden.
Transparenz ist ein effektives Mittel, ein Machtungleichgewicht zwischen den Organisationen und den Personen, deren personenbezogene Daten sie erheben möchten, zu verringern oder auszugleichen.
Modul 7 – Treu und Glauben und Rechte der betroffenen Personen
Das siebte Modul (Treu und Glauben und Rechte der betroffenen Personen) erklärt, wofür die Rechte der betroffenen Personen stehen und unter welchen Umständen die Datenverarbeitung als nach Treu und Glauben erachtet wird.
Betroffene Personen werden von einem allgemeinem Recht beschützt, nämlich dem, dass die EU-Institutionen ihre personenbezogene Daten nach Treu und Glauben, rechtmäßig und nur für legitime Zwecke verarbeiten dürfen.
Das bedeutet auch, dass die Verantwortlichen sicherstellen müssen, dass die betroffenen Personen diese Rechte innerhalb angemessener Fristen effektiv geltend machen können.
Modul 8 – Minimierung
Modul acht konzentriert sich auf die Grundsätze der „Datenminimierung“ und „Speicherbegrenzung“.
Dies sind zwei Grundsätze, die in der DSGVO beschrieben werden und auf eine Begrezung der Verarbeitung personenbezogener Daten auf das angemessene, relevante und notwendige Maß abzielen.
Diese Anforderung bezieht sich auf die Menge, aber auch auf die Qualität der verarbeiteten personenbezogenen Daten.
Modul 9 – Richtigkeit, Integrität und Vertraulichkeit, Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten
Um DSGVO-konform zu sein und betroffene Personen vor mehreren Risiken zu schützen, müssen Organisationen eine Reihe technischer und organisatorischer Maßnahmen für Datenrichtigkeit und -sicherheit treffen.
Es ist für jede Organisation, die personenbezogene Daten verarbeitet, enorm wichtig, angemessene Standards für die Datenrichtigkeit und die Sicherheit von Umgebungen für die Speicherung, den Zugriff und die Nutzung von personenbezogenen Daten sicherzustellen.
Modul 10 – Pseudonymisierung, Verschlüsselung und Anonymisierung
Am Ende dieses Moduls verstehen die Teilnehmenden die entscheidenden Unterschiede zwischen Pseudonymisierung und Anonymisierung, warum Verschlüsselung ein mächtiger, aber nicht perfekter, Schutzschild ist, wie diese Tools bei der Datenverarbeitung effektiv zum Einsatz kommen, und sie verstehen die erforderliche Wachsamkeit, um die Rechte der betroffenen Personen zu schützen.
Bereit, mehr über die DSGVO zu erfahren?
Wir laden Sie herzlich dazu ein, Ihre Datenschutz-Skills weiter zu entwickeln!
Greifen Sie unter edu.lnds.lu auf die Datenschutz-E-Learning-Module zu.
Häufig gestellte Fragen
Wie kann ich mich für die Kurse anmelden?
Melden Sie sich auf der LNDS-E-Learning-Plattform für das Data Protection Training an: edu.lnds.lu
Wer Interesse daran hat, mehr über die DSGVO und ihre Anwendung, insbesondere in Fällen der Sekundärnutzung von Daten, zu erfahren, ist herzlich eingeladen, sich anzumelden.
Der Kurs ist kostenlos.
Wie umfangreich ist das Data Protection Training?
Das Data Protection Training konzentriert sich auf die Europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).
Die Kurse stellen umfrangreiche Lernmaterialien bereit und umfassen grundlegende und fortgeschrittene Grundsätze zum Thema Datenschutz, mit einem besonderen Fokus auf relevante Beispiele für Fachleute aus dem öffentlichen Sektor, Forschende und Personen, die mit der Verwaltung von personenbezogenen Daten beauftragt sind.
Der Kursinhalt widmet sich gesetzlichen Anforderungen, wichtigen DSGVO-Grundsätzen, praktischen Beispielen und häufigen Fehlern.
Warum und für wen ist das Data Protection Training nötig?
Alle Personen, die innerhalb einer Organisation personenbezogene Daten verarbeiten, sollten eine DSGVO-Schulung absolvieren.
Eine angemessene Schulung stellt sicher, dass die Mitarbeitenden ihre Verantwortlichkeiten beim Datenschutz verstehen.
Indem sie sich im Bereich Konformität engagiert zeigen, verringern Organisationen das Risiko, die Datenschutzrechte von Personen zu verletzen.
Ist dies nicht der Fall, kann es zu Rechtsverletzungen und somit zu Geldstrafen kommen.
Für wen ist die Schulung gedacht?
Unsere E-Learning-Modul wurden für ein breites Publikum entworfen, von absoluten Anfänger*innen bis hin zu fortgeschrittenen Forschenden.
Die Module des Data Protection Training wurden besonders für Angestellte im öffentlichen Sektor entworfen, die in ihrem täglichen Verantwortungsbereich mit personenbezogenen Daten zu tun haben, sowie für Forschende.
Es sind jedoch alle herzlich eingeladen, die Schulung zu absolvieren.
Für Datenschutzbeauftragte, die eine detailliertere Unterstützung im Bereich Governance- und Compliance-Rahmen für den allgemeinen Datenschutz suchen, bieten wir eine spezielle GDPR Working Group an.
Warum nutzen wir ein modulares E-Learning-Tool?
Modulares Lernen ist ein innovativer Ansatz in Lehre und Lernen, der Kurse in abgeschlossene Module aufteilt.
Die Module können flexibel individuell angepasst, miteinander kombiniert und bereitgestellt werden.
Daher bieten sie eine personalisiertere, effizientere und bessere anpassbare Lernerfahrung und stellen eine wertvolle Strategie in der heutigen Bildungslandschaft dar.
Vorteile eines modularen E-Learning-Tools:
Flexibilität und Anpassung: Modulares Lernen teilt klassische Kurse in kleinere Teile auf, die leichter zu verdauen sind.
Die Lernenden können basierend auf ihren Interessen und Bedürfnissen spezifische Module auswählen, was eine individuelle Lernerfahrung ermöglicht.
Relevanz in der realen Welt
: Die Module sind direkt mit praktischen Ergebnissen wie beruflicher Weiterentwicklung verknüpft.
Arbeitnehmer*innen können effizient neue Fertigkeiten erwerben, während sie weiter ihrer Arbeit nachgehen, was das modulare Lernen sowohl für Lernende wie auch Arbeitgeber*innen attraktiv macht.
Mehr Beteiligung
: Sich auf kleinere Einheiten zu konzentrieren, fördert die aktive Teilnahme.
Die Lernenden können in spezifische Themen eintauchen, ihr Wissen anwenden und sofort Ergebnisse erzielen.
Effiziente Bereitstellung: Ausbilder*innen können Module effizienter erstellen und aktualisieren als ganze Kurse.
Dies sichert eine zeitnahe und relevante Inhaltsbereitstellung.
Technologie-Integration: Modulares Lernen passt sich an digitale Trends an und macht sich Tools wie Lernmanagement-Systeme (LMS) und schnell ladende Websites zunutze.
Sie hilft Lehrenden, in einem sich schnell verändernden technologischen Umfeld relevant zu bleiben.